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Glossar

In unserem Glossar erläutern wir Ihnen kurz und bündig wichtige Begriffe, die mit dem Erbrecht zusammenhängen.

Vor- und Nacherbeneinsetzung

Mit einem Testament oder einem Erbvertrag kann eine Vor- und Nacherbeneinsetzung angeordnet werden, so dass eine zweistufige Erbfolge entsteht. Beim Tod des Erblassers tritt der Vorerbe die Erbschaft an. Stirbt der Vorerbe, geht die Erbschaft nicht weiter an seine gesetzlichen Erben, sondern an den vom ursprünglichen Erblasser bestimmten Nacherben.

Tipp:
Die Variante der Vor- und Nacherbeneinsetzung ist ein beliebtes Instrument bei Patchwork-Situationen. Der Erblasser hat so beispielsweise die Möglichkeit, die zweite Ehefrau als Vorerbin und seine eigenen Kinder aus erster Ehe als Nacherben einzusetzen. So geht das restliche Vermögen, welches er in einem ersten Schritt seiner zweiten Ehefrau hat zukommen lassen, wieder zurück zu seinen Kindern und nicht an die gesetzlichen Erben der Ehefrau.

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