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Das Schweizer Erbrecht im Umbruch

Das Schweizer Erbrecht ist im Jahr 1912 in Kraft getreten und wurde seither nur punktuell überarbeitet. Es fusst daher auf einem traditionellen Familienbild. Nun soll es neu ausgerichtet und an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden. Auf dieser Webseite finden Sie viele hilfreiche Informationen rund um das Erbrecht und die geplante Revision.

Aktuell

(Nur teilweise) begrüssenswerte Neuerungsvorschäge im Erbrecht

Im folgenden Beitrag nehmen Dr. Benno Studer und Rechtsanwalt David Fuhrer zu den geplanten Änderungen im Erbrecht Stellung. Während die Änderungen im Pflichtteilsrecht zu begrüssen sind, wirft der geplante Unterstützungsanspruch des faktischen Lebenspartners Fragen auf. Hier scheinen juristische Auseinandersetzungen vorprogrammiert.

Bundesrat verabschiedet Botschaft zum neuen Erbrecht

Am 29. August 2018 hat der Bundesrat die Botschaft zum neuen Erbrecht verabschiedet. Im Zentrum der Revision steht nach wie vor die Reduktion der gesetzlichen Pflichtteile. Diese sollen für Nachkommen verkleinert und für Eltern gänzlich gestrichen werden. Nichts ändern hingegen will der Bundesrat am Pflichtteil für Ehegatten. Zudem will der Bundesrat für faktische Lebenspartnerinnen und Lebenspartner einen sogenannten Unterstützungsanspruch einführen, welcher in Notsituationen zum Zuge kommen soll und den überlebenden faktischen Lebenspartner vor Armut schützen soll. Über die vom Bundesrat verabschiedete Botschaft hat als Nächstes das Parlament zu befinden.